HTL-Schüler*innen entwerfen E-Ladesäulen der Zukunft

Die dritten und vierten Klassen der Fachrichtung Industriedesign an der HTL Ferlach haben im Rahmen des „Industriedesign Award“, ausgeschrieben von Infineon Austria, Konzepte für schnellladende E-Ladesäuchen entwickelt. 17 Projekte wurden eingereicht, die besten 4 wurden ausgezeichnet.

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Bauprojekt EnerCharge Campus Kötschach

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage hat die Firma EnerCharge sich entschlossen, ein neues Entwicklungs- und Produktionsgelände zu errichten. Obwohl Kötschach-Mauthen herausfordernde Standortfaktoren aufweist, wie zum Beispiel lange Transportwege oder die aktuelle Infrastruktur, möchte Roland Klauss die Realisierung in seiner Heimatgemeinde in Angriff nehmen.

Sein Ziel ist es, die modernste Produktionsstätte für E-Ladestationen zu realisieren. „Dadurch könnten wir für das Gailtal sowie den umliegenden Regionen in den kommenden Jahren geschätzt über 180 neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärt Roland Klauss. „Wir nehmen die Herausforderung an, doch all das können wir nicht alleine, sondern nur gemeinsam. Deswegen bitte ich die Gemeinde – Bürger, Behörden und Politik – parteiübergreifend, dieses Projekt zu unterstützen. Nur gemeinsam können wir einen gesunden Wirtschaftsraum schaffen.“

Direkt an der Gailtalbundesstraße, auf der Fläche zwischen dem Modine-Gelände und dem Autohaus Patterer, soll in drei Baustufen das hochmoderne Projekt „EnerCharge Campus Kötschach“ umgesetzt werden. Der Campus wird voraussichtlich bereits ab 2022 als Entwicklungsstandort und Produktionsstätte dienen. Auf einer Gesamtfläche von rund 3.000 m² werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Annehmlichkeiten wie ein Erholungsweg entlang des Baches, eine Parkanlage mit Teich sowie ein Kombi-Sportplatz zum Energietanken geboten. Die Betriebskantine und der Kindergarten gehören ebenfalls zum Firmenkonzept.

EnerCharge Campus Kötschach Informationsblatt

Wohnanlagen und Mehrparteienhäuser

Gesetzliche Erleichterung für Ladeinfrastruktur

Modernes Wohnen setzt eine Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge voraus. Bis zu 80 Prozent der Ladevorgänge finden derzeit zu Hause oder am Arbeitsplatz statt. Um Wohnanlagen für diese und zukünftigen Anforderungen fit zu machen, bieten wir die geeigneten Ladesäulen und die passenden Systemlösungen. Unser Home Block System ist die ideale Abrechnungs- und Verwaltungslösung für E-Tankstellen bei Wohnblöcken und Mehrparteienhäusern. Das System ermöglicht die einfache Abrechnung von Ladevorgängen über die Betriebskosten der Hausverwaltung (Immobilienbewirtschaftung) oder über das Energieversorgungsunternehmen (EVU) an jeden zugeordneten Haushalt bzw. Bewohner.

Jetzt kann sich auch der Mieter für eine Ladelösung vor Ort einsetzen und das bietet neues Potential für die EnerCharge. Der Mieter darf beim Vermieter die Installation einer Lademöglichkeit verlangen. Dafür wird ein „Bauantrag“ beim Vermieter gestellt und dieser darf grundsätzlich nicht abgelehnt werden. 

Fakten zum aktuellen Stand (14.10.2020) der WEG-Reform (nach §20 Abs.2 S.1 Nr.2 WEG n.F.) im Hinblick auf die Ladeinfrastruktur:
Lt. dem Vortrag von Dr. Felix Wobst – Bundeministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Während bei Neubauten bereits häufig Ladestationen für Wohnungseigentümer (WEG) eingeplant werden, war der nachträgliche Einbau bei bestehenden Immobilien bis dato ein schwieriges Unterfangen. Ein WEG benötigte die Zustimmung aller WEGs für die Integration einer Lademöglichkeit. Das führte meist zu hitzigen Debatten – auch bei Mieter und Vermieter. Mit der WEG-Reform ist dies nun passé. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Jeder Wohnungseigentümer kann auf eigene Kosten notwendige bauliche Veränderungen verlangen.
  • Mit doppelt-qualifizierter Mehrheit können notwendige bauliche Veränderungen auch auf Kosten aller Wohnungseigentümer beschlossen werden.
  • Jeder Mieter kann die Erlaubnis für notwendige bauliche Veränderungen verlangen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Der Wohnungseigentümer stellt einen Bauantrag und dieser wird in der Eigentümerversammlung behandelt. Wichtig: Der Antrag des Wohnungseigentümers darf grundsätzlich nicht abgelehnt werden. Wird dieser dennoch abgelehnt, so steht dem Wohnungseigentümer der Klageweg frei. Der Bau selbst erfolgt durch den Eigentümer oder Verwalter und die Kosten für den Umbau muss der Wohnungseigentümer alleine tragen. Dafür darf der Wohnungseigentümer die Lademöglichkeit auch alleine nutzen. Die Wallbox/Ladesäule befindet sich logischerweise dann im Eigentum des Wohnungseigentümers.

Sonderfall 1 – C will auch laden:

Die bestehende Elektroinstallation erlaubt das gleichzeitige Laden von maximal zwei Elektroautos. Die Wohnungseigentümer A und B haben ihren Anspruch geltend gemacht und die Garagenstellplätze mit Ladestationen versehen. Das möchte nun auch Wohnungseigentümer C.

Für C sind die bestehenden Elektroinstallationen Gemeinschaftseigentum und C darf diese ebenfalls benutzen. Allerdings muss C für die Errichtung einer zusätzlichen Ladestation/Wallbox aufkommen. Eventuelle Kapazitätsprobleme (max. Anschlussleistung) müssen allerdings rechtlich, bzw. durch bauliche Maßnahmen, gelöst werden.

  • Lösung 1: Es werden bestimmte Ladezeiten für A, B und C beschlossen.
  • Lösung 2: A, B und C verlangen weitere bauliche Maßnahmen (z.B. Einbau eines Lastmanagementsystems). Die notwendigen Kosten müssen A, B und C tragen.

Sonderfall 2 – D will nun auch laden:

A, B und C haben für ein Lastmanagement (für max. 10 E-Fahrzeuge) bezahlt und nun möchte D ebenfalls eine Lademöglichkeit errichten.

  • Lösung: Am veränderten Gemeinschaftseigentum dürfen an sich nur A, B und C nutzen. Allerdings hat D Teilhabeanspruch, wenn der sich den Installationskosten für das Lastmanagement beteiligt.

Sonderfall 3 – große Mehrheit will laden:

Es haben alle Wohnungseigentümer die Kosten der baulichen Veränderung nach dem Verhältnis der Anteile zu tragen, wenn:

  • Mehr als zwei Drittel aller Stimmen und die Hälfte aller Miteigentumsanteile dafür sind.
  • Ausnahme: Die Kosten für die bauliche Veränderung sind unverhältnismäßig.

Und wie steht´s um den Mieter?

Auch der Mieter darf beim Vermieter die Installation einer Lademöglichkeit verlangen. Dafür wird ein „Bauantrag“ beim Vermieter gestellt und dieser darf grundsätzlich nicht abgelehnt werden. Der Vermieter kann jedoch die Umbauten selbst durchführen und Modernisierungsmieterhöhung verlangen oder Vorgaben für den Bau machen. Bei einem eventuellen Rückbau winkt dem Mieter allerdings keine Entschädigung.

Vortrag: Dr. Felix Wobst – Bundeministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Erster Ultra-Schnellladeparkplatz in Hannover

In Hannover ging ende Juli ein Elektroauto-Ladeparkt mit den ersten Ultra-Schnellladesäulen der Stadt in Betrieb. Der Park wurde von dem kommunalen Energieversorger Enercity in Zusammenarbeit mit der Norddeutschen Gastrokette Celona Gastro errichtet.

Auf dem Parkplatz können künftig bis zu zehn Elektroautos gleichzeitig Ökostrom laden. Celona Gastro sieht die Eröffnung weiterer Ladestationen auf Parkplätzen vor Restaurants vor. Bei diesen, mit EnerCharge weiterentwickelten Schnellladesäulen lässt sich zusätzlich die einfache Bank- und Kreditkarten-Direktbezahlfunktion ohne irgendeine Vorabregistrierung nutzen. Vom 1. August bis zum 31. Oktober gewährt Enercity einen Sonderpreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde – so günstig wie das Laden zu Hause.

https://www.enercity.de/presse/pressemeldungen/2020/2020-07-28-DC-Finca/index.html

EC-Jobs

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Entwicklung wieder aufgenommen

Ab heute wird die Entwicklungs- und Produktionsarbeit bei EnerCharge wieder in vollem Umfang aufgenommen. Die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln werden selbstverständlich geachtet.

Entwicklungspause

Nach aktueller Einschätzung werden unsere Entwicklungstätigkeiten bis zum 30. April unterbrochen. Produktion, Serviceangebote und der Verkauf von Produkten werden davon unabhängig und ohne Verzögerung aufrecht erhalten. Zum Schutz unserer Mitarbeiter/innen gelten die dementsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

Visit us - Smarter E Europe Messe

Abgesagt

Die Messe “Smarter E Europe”, die von 17. – 19. Juni 2020 in München hätte stattfinden sollen, wurde leider abgesagt. Der nächste Termin ist 9. – 11. Juni 2021.